Aktuell

DVMF- Neuer Präsident

von Jens Oellien

Michael Scharf zum neuen DVMF-Präsidenten gewählt

Michael Scharf ist neuer Präsident des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf (DVMF). Der 54-Jährige erhielt von den Delegierten des außerordentlichen Verbandstages am 24. April in Berlin ein einstimmiges Votum.

Der hauptberufliche Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland wird den DVMF vorerst bis zum Ende des Jahres führen, wenn die Amtsperiode des 2012 gewählten Präsidiums turnusgemäß endet. "Ich freue mich über das Vertrauen aus den Landesverbänden und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Sportart stellen können", so Scharf. Hierzu kündigte er Regionalkonferenzen an, bei denen auch über die zukünftige Verbandsstruktur beraten werden soll.

Dem Modernen Fünfkampf ist Scharf seit über 40 Jahren verbunden. In seiner aktiven Zeit als Athlet wurde er fünfmal Deutscher Meister im Einzel und mit der Mannschaft. Seinen größten Erfolg feierte der gebürtige Bonner mit Platz neun bei den Weltmeisterschaften 1986. Seit über drei Jahrzehnten gehört Scharf dem Präsidium des nordrhein-westfälischen Landesverbandes an. Im DVMF war er von 2002 bis 2004 als Bundestrainer für die Frauen-Mannschaft verantwortlich sowie zuletzt Wissenschaftskoordinator.

Das Präsidentenamt im DVMF war seit dem Rücktritt von Olaf Kleidon im November des vergangenen Jahres vakant. Eine Findungskommission um Ehrenpräsident Dr. h.c. Klaus Schormann und Vertreter der Landesverbände hatte Scharf als Nachfolgekandidaten vorgeschlagen.

Zum neuen Wissenschaftskoordinator des DVMF wurde Lothar Heine benannt. Heine ist seit 25 Jahren Leitender Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt Brandenburg.

IDM Männer 2016

von Jens Oellien

Nobis sichert sich deutschen Meistertitel 2016

Alexander Nobis hat in Berlin seinen ersten deutschen Meistertitel gefeiert. Der 25-jährige setzte sich bei den Wettkämpfen mit internationaler Beteiligung gegen starke Konkurrenz durch. Meister bei den Junioren wurde Steven Jenner aus Potsdam.

39 Athleten aus zehn Nationen, darunter neben der nationalen Elite auch Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften sowie Weltcups: Bei den offenen Deutschen Meisterschaften der Männer traf in Berlin ein hochkarätiges Starterfeld aufeinander. Den Sieg sicherte sich Lokalmatador Alexander Nobis mit 1479 Punkten.

Der Staffel-Weltmeister des vergangenen Jahres zeigte mit 32 Siegen aus 38 Kämpfen eine überragende Vorstellung im Fechten. Spannend war die Entscheidung aber trotzdem, da sich Nobis mit 2:07 Minuten über die 25-Meter-Schwimmbahn zum Auftakt nur im Mittelfeld platziert hatte. Durch 30 Strafpunkte im Reiten schob sich das Feld schließlich vor dem Combined noch einmal zusammen. Dort lieferte sich der Berliner einen spannenden Kampf mit dem Franzosen Alexandre Henrard und dem Tschechen Martin Vlach, den er schließlich knapp für sich entscheiden konnte.

Platz zwei und drei in der nationalen Wertung gingen an den Potsdamer Fabian Liebig (Platz 5, 1462p) und den Bonner Matthias Sandten (Platz 9, 1426p). Neuer deutscher Junioren-Meister ist Steven Jenner (Potsdam), der Jan Kaufmann (Berlin) und seinen Bruder Timothy Jenner (Potsdam) auf die Plätze verwies.

Die Deutschen Meisterschaften bei den Frauen finden im Oktober ebenfalls in Berlin statt.

3. World Cup

von Jens Oellien

Weltcup in Rom: Zillekens stößt mit Platz 5 in Weltspitze vor

Nur drei Wochen nach seinem überraschenden 6. Platz hat sich Christian Zillekens (Potsdam) beim Weltcup in Rom noch einmal steigern können. Der erst 20-Jährige zeigte erneut einen fantastischen Wettkampf und wurde am Ende mit Rang 5 (1478p) belohnt. Patrick Dogue (Potsdam) und Matthias Sandten belegten die Ränge 27 und 35.

Schon sein sechster Rang in Rio de Janeiro war die beste deutsche Einzel-Platzierung bei den Männern seit gut vier Jahren. Nun hat Christian Zillekens mit Platz 5 in der italienischen Hauptstadt noch einen draufgesetzt. Der Jugend-Weltmeister von 2013 zeigte schon im Fechten keine Angst vor großen Namen und platzierte sich mit 22 Siegen im Vorderfeld. Mit einer Zeit von 2:07 Minuten rief er auch über die 200-Meter-Schwimmstrecke sein Potenzial ab.

Ein fehlerfreier Ritt spülte ihn dann auf den zweiten Rang vor, den er im Combined bis zum letzten Schießen halten konnte. Dort leistete er sich leider neun Fehlschüsse, konnte aber dennoch das Spitzenergebnis halten. Valentin Prades (1492p) und Christopher Patte (1489p) sorgten für einen französischen Doppelsieg. Das Podium vervollständigte Jan Kuf aus Tschechien (1485p).

Dogue und Sandten nicht im Vorderfeld

Während sich Zillekens damit eine vielversprechende Ausgangsposition im Kampf um die Olympiatickets verschaffte, konnten sich die anderen deutschen Finalisten nicht in Szene setzen. Patrick Dogue und Matthias Sandten beendeten den Wettkampf auf den Rängen 27 und 35. Beide mussten einen enttäuschendem Start im Fechten (14 bzw. 13 Siege) hinnehmen, Sandten verlor dazu im Reiten (241p) viel an Boden.

Der 23-jährige Bonner hat aber bereits morgen die Chance für einen versöhnlichen Ausklang des Weltcup-Wochenendes. Gemeinsam mit Ronja Döring (Berlin) geht er in der Mixed-Staffel an den Start.

3. World Cup

von Jens Oellien

Platz 2 in Rom: Schöneborn weiter in bestechender Form

Lena Schöneborn (Bonn) hat sich auch beim dritten Weltcup der Saison einen Podestplatz gesichert. In Rom musste sich die 29-Jährige als Zweite (1383p) nur der Weltranglistenersten Laura Asadauskaite (1417p) aus Litauen geschlagen geben. Auch die Berlinerin Annika Schleu wusste mit Platz 8 (1347p) erneut zu überzeugen.

Es war mal wieder eine beeindruckende Vorstellung im Fechten, mit der Lena Schöneborn die Grundlage für die Fortsetzung ihrer Erfolgsserie gelegt hat. Mit 27 Siegen bei nur acht Niederlagen - im Übrigen die gleiche Bilanz wie bei ihrem Olympiasieg 2008 - setzte sich die amtierende Weltmeisterin gleich zu Beginn an die Spitze des Feldes. Dass es am Ende nicht ganz für den Sieg, aber für einen starken zweiten Rang reichte, lag an Laura Asadauskaite. Die Olympiasiegerin von London und Weltranglistenerste erwischte einen "Sahnetag" mit 26 Siegen im Fechten, 2:20 Minuten im Schwimmen, einem fehlerfreien Ritt und gewohnt hervorragender Laufform (zweitbestes Combined).

Schöneborn sicherte aber den Silberrang souverän ab: Dabei steigerte sie sich im Vergleich zur Qualifikation um mehr als eine Sekunde über die Schwimmdistanz und musste bei der sehr selektiven Reitkonkurrenz nur zwei Abwürfe und einen Zeitfehler (285p) hinnehmen. Im Combined hielt sie die Konkurrenz, insbesondere die stark aufkommende, drittplatzierte Weißrussin Anastasiya Prokopenko, in Schach.

Schleu erneut in den Top 10

Sehr zufrieden konnte auch Annika Schleu sein. Nach durchwachsenem Start (16/19 im Fechten, 2:19min im Schwimmen) arbeitete sie sich mit nur einem Abwurf im Reiten (293p) nach vorne. Erneut zeigte sie sich im Combined gut aufgelegt und nutzte ihre gute Ausgangsposition zu einem starken achten Gesamtrang. Nach dem hevorragenden Saisonstart in Kairo, ihrem besten Karriereresultat als Zweite, hat sich die 25-Jährige nun eine gute Ausgangsposition in der internationalen Qualifikationsrangliste für die Olympischen Spiele verschafft.

Die EM-Sechste des vergangenen Jahres, Janine Kohlmann (Potsdam), war etwas überraschend knapp in der Qualifikation gescheitert. Das gleiche Schicksal ereilte Ronja Döring (Berlin). Im Männer-Finale am Samstag starten Christian Zillekens, Patrick Dogue (beide Potsdam) und Matthias Sandten (Bonn).

Stimmen

Lena Schöneborn: "Das Fechten war natürlich wieder eine tolle Grundlage. Das Feld wurde im Reiten noch einmal ziemlich durcheinandergewürfelt, aber die Ausgangsposition stimmte. Ich konnte die Spannung hochhalten und den zweiten Platz recht sicher nach Hause laufen."

Annika Schleu: "Ich hatte einen etwas schleppenden Start in den Tag, aber mein Pferd und ich haben sehr gut zusammengepasst. Das Combined lief super, nur beim dritten Schießen hatte ich ein paar Probleme. Ich bin sehr glücklich über das Resultat."

Alle Ergebnisse unter http://www.pentathlon.org/events/results/?id=141

Lena Schöneborn trumpft auch beim zweiten Weltcup auf

von Maike Schramm

Lena Schöneborn

Eine gelungene Generalprobe gab es für Lena Schöneborn auf dem Olympiagelände von Rio de Janeiro. Hinter der Italienerin Claudia Cesarini belegte sie einen sehr guten zweiten Platz. Diesmal erwischte Lena einen nicht so guten Start, doch kämpfte sich beim Fechten durch Bonuspunkte wieder auf den auf vierten Rang vor. Anschließend verlor sie durch zwei Abwürfe beim Reiten erneut an Boden und ging als Elftplatzierte in den abschließenden Combined-Wettkampf. Bei sintflutartigen Regenfällen konnte Lena einmal mehr in ihrer stärksten Disziplin überzeugen und belegte schließlich Platz zwei.

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Gelungene Premiere für Hans-Jörg Kuck in Dubai

von Maike Schramm

Hans-Jörg Kuck
Hans-Jörg Kuck (Foto vom Veranstalter)

Nach der kurzfristigen Absage des eigentlich geplanten Saisonauftakts bei den Biathle Middle-East-Meisterschaften in Dubai, stand als Alternative ein Hochhauslauf auf dem Programm, eine Premiere für den Biathleten Hans-Jörg Kuck in seiner langen sportlichen Laufbahn.
Dementsprechend nervös stand er an der Startlinie, nicht wissend was ihn in den nächsten 42 Stockwerken erwartet. 8 Etagen durch das Parkhaus, dann 34 Etagen Treppenhaus.

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Paula Adam Neuss

von Jens Oellien

Paula Adam aus Neuss ist Kandidatin bei der Sportlerwahl der Neuss Grevenbroicher Zeitung.
Bitte folgt dem Link und stimmt zahlreich für Paula.
 

Trainingslager

von Jens Oellien

SSF Bonn

Einige Sportler des SSF Bonn hatten die Möglichkeit durch die bestehende Partnerschaft um die Trainingsgruppe von Trainer Andreas Perret die Schweiz zu besuchen und zusammen zu trainieren.
 
Ein kleiner Bericht aus der Zeitung "Novitats".  
 

Spanish Open

von Jens Oellien

Matthias Sandten

Matthias Sandten nahm in der Vorbereitung auf den ersten World Cup an den Spanish Open in Barcelona teil.

Er präsentierte sich mit einer Spitzenleistung im Fechten (31 zu 10 Siege) und einer guten Schwimmzeit von 02:03,12 in guter Verfassung.

Nach einem Sturz im Reiten fiel der Bonner aber im Klassement weit zurück. Mit einem ordentlichen Combined von 11:22 beendete er den Wettkampf mit einem ordentlicher 14. Rang. Ohne den Sturz währe ein Podiumsplatz drin gewesen.

Kaderwettkampf Potsdam/Berlin

von Jens Oellien

Schöneborn und Liebig siegen in Potsdam – Top Team nominiert

 

Lena Schöneborn (Bonn) und Fabian Liebig (Potsdam) haben die 2. Kaderqualifikation am 18./19. Dezember gewonnen. Im letzten Wettkampf des Jahres setzten sie sich in Potsdam gegen die nationale Konkurrenz durch.

Schöneborn verwies mit 1045 Punkten Annika Schleu (Berlin, 1034p) und Janine Kohlmann (Potsdam, 1024p)) auf die Plätze. Hinter Liebig (1184p) vervollständigten die Potsdamer Marvin Dogue (1170p) und Christian Zillekens (1166p) das Podium bei den Männern. Gewertet wurden vier Disziplinen

Der Sportausschuss nominierte anschließend folgende vier Sportlerinnen und Sportler in das Top Team für die kommende Olympia-Saison 2016:

Frauen: Lena Schöneborn, Janine Kohlmann, Annika Schleu, Ronja Döring (Berlin)

Männer: Patrick Dogue, Stefan Köllner (jeweils Potsdam), Matthias Sandten (Bonn), Christian Zillekens