Der Moderne Fünfkampf wurde von dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Baron Pierre de Coubertin, 1912 erstmals in das olympische Programm aufgenommen.

Er wollte die Tradition des antiken Pentathlon (Diskuswurf, Weitsprung, Speerwurf, Laufen, Ringkampf) wiederaufnehmen und der beginnenden Spezialisierung des Sports mit einem besonders vielseitigen Wettkampf entgegenwirken.

Der Moderne Fünfkampf verbindet sehr unterschiedliche und oft konträre Sportarten miteinander. Zu den athletischen Disziplinen Schwimmen und Laufen gesellen sich das von der Konzentrationsfähigkeit bestimmte Schießen und das die schnelle Aktion und Reaktion verlangende Fechten. Beim Reiten müssen die Athlet*innen Zutrauen und Einfühlungsvermögen auf einem zugelosten Pferd beweisen.

Die Disziplinen des Modernen Fünfkampfs werden an einem Tag durchgeführt, wobei die Platzierungsrunde im Fechten beim Weltcup-Finale, bei den Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen am Vortag stattfindet.

Die Reihenfolge der Finalwettkämpfe: SchwimmenFechtenReitenLaser-Run (Laufen/Schießen).


Die UIPM hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen unternommen, dem Modernen Fünfkampf ein breiteres Fundament zu geben. Mehrkampf-Formen wie der Tetrathlon, Biathle/Triathle oder der Laser-Run erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit und werden in eigenen Wettkampfserien professionell ausgeübt.

Der DVMF engagiert sich insbesondere im Biathle/Triathle und im Laser-Run. Neben Deutschen Meisterschaften und nationalen Wettkampf-Serien werden in diesen Mehrkampf-Formaten auch öffentlichkeitswirksame Jedermann- und Jedefrau-Aktionen organisiert.